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Münch Mammut 4 TTS 1966

Historie: Mitte der 60er Jahre war Motorrad fahren out. Trotzdem, in der Wetterau baute der Kfz-Meister Friedel Münch ein gewaltiges Big Bike. Die "Münch Mammut" war damals die stärkste, schnellste und teuerste Serienmaschine der Welt. Das war Anfang 1966. Die Fachwelt war geplättet. Mit unvorstellbarem Pioniergeist, Erfindergabe, Ideenreichtum und handwerklichem Geschick hatte der hessische Kfz-Meister sein Traummotorrad auf die Räder gestellt. Mit Ausnahme des NSU-Rumpfmotors hatte er aber fast alles selbst konstruieren und bauen müssen. Hierbei kam ihm seine Erfahrung als Mitarbeiter in der Horex-Rennabteilung und später als selbständiger KFZ-Meister sowie Motoren-Tuner sehr zu Nutzen. Beachtenswert war das Primär- und Getriebegehäuse sowie die großvolumige Ölwanne. Aus Gewichtsgründen ließ Friedel Münch die Teile aus Elektronguss, eine sündhaft teure Leichtmetalllegierung, die aus dem Flugzeugbau stammte, herstellen. Nach dem Vorbild des legendären Norton Federchassis hatte er den stabilen Doppelrohrrahmen gefertigt, in den der Motor quer zur Fahrtrichtung eingebaut wurde. Der Hinterradantrieb erfolgte über eine Kette. Seine bereits 1964 entwickelte Rennbremse mit 250 mm Durchmesser übernahm im Vorderrad die Verzögerung. Gemessen an der damaligen Motorradtechnik waren die ersten Münchs wahlweise mit 996 ccm oder 1085 ccm Hubraum, satten 55 PS und knapp 180 km/h Spitze eine echte Sensation. Lange bevor japanische Vierzylinder-Motorräder auf den Markt kamen, war sie somit das erste Big Bike.




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Artikelnummer MC-122011000

Hersteller
Minichamps
Preis EUR 89,90
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